Logopädie Dulsberg
Herzlich willkommen in der Logopädiepraxis Dulsberg

Wir freuen uns sehr, sie ab April 2015 in unseren neuen Praxisräumen begrüßen zu dürfen. Wir führen zudem Hausbesuche in ganz Hamburg durch. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne ab sofort telefonisch oder per Mail entgegen.


Wir behandeln


Sprachstörungen

Sprechstörungen

Stimmstörungen

Schluckstörungen

Myofunktionelle Störungen

Hörstörungen

Ess-/Fütterstörungen


Ambulant oder im Hausbesuch

Sprachstörungen


Bei einer Sprachstörung handelt es sich um eine Störung der gedanklichen Erzeugung von Sprache. Die Aussprache selbst ist hiervon in der Regel nicht betroffen. Beispiele hierfür sind Sprachentwicklungsstörungen bzw. -verzögerungen bei Kindern (wie beispielsweise Dysgrammatismus oder sogenannte Late Talker, also Kinder, die mit zwei Jahren weniger als 50 Wörter im aktiven Wortschatz aufweisen), Aphasie (zum Beispiel nach Schlaganfall, Tumorentfernung oder bei Demenz), Dyslexie (Leseschwäche), Dysgraphie (Schreibschwäche) und Störungen der Sprachverständnisses. Wir behandeln Kinder und Erwachsene mit Sprachstörungen.

Sprechstörungen


Bei einer Sprechstörung ist die Aussprache betroffen. Die Laute können nicht korrekt wiedergegeben werden. Das Sprachvermögen ist nicht betroffen. Beispiele hierfür sind Aussprachestörungen (zum Beispiel Lispeln), Dysarthrien, Dysglossien und Redeflusstörungen (Stottern/Poltern). Wir behandeln Kinder und Erwachsene mit Sprechstörungen.

Stimmstörungen (Dysphonien)


Stimmstörungen sind Beeinträchtigungen des stimmlichen Teils der Artikulation. Sie äußern sich in Heiserkeit, eingeschränkter stimmlicher Belastbarkeit, großer Sprechanstrengung und eingeschränktem Stimmumfang. Hierbei unterscheidet man zwischen organischen (Erkrankungen der Stimmlippen, Entzündungen, Lähmungen, Fehlbildungen) und funktionellen (stimmschädigenden Sprechgewohnheiten) Ursachen. Diese Stimmstörungen können neben den Einschränkungen im privaten Bereich auch beruflich zu großen Problemen oder sogar Erwerbsunfähigkeit führen. Betroffen hiervon sind besonders Sprechberufe wie Lehrer, Erzieher, Callcenterangestellte, Schauspieler und Sänger. Die Therapie wird auf individuell auf den Patienten abgestimmt. Hierbei werden eine physiologische Atmung, eine schonende Stimmgebung und stimmschonende Verhaltensweisen für den Alltag entwickelt.

Schluckstörungen (Dysphagien)


Essen und trinken halten uns nicht nur am Leben, sie sind auch ein Genuss. Der Schluckakt an sich wird dabei als selbstverständliche Nebensache betrachtet. Erst wenn er gestört ist, wird seine wichtige Bedeutung wahrgenommen. Dysphagien können die unterschiedlichsten Ursachen haben: Hohes Lebensalter, Störungen im Gehirn, Rückenmark, an Nerven oder Muskeln, Hindernisse im Hals oder der Speiseröhre, Erkrankungen im Brustraum oder der Psyche seien hier als Beispiel genannt. Störungen der Nahrungsaufnahme stellen eine große Beeinträchtigung der Lebensqualität da. In der logopädischen Behandlung wird durch zielorientierte Übungen und Kostanpassung versucht, den feinabgestimmten Schluckablauf zu verbessern und die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen.

Myofunktionelle Störungen


Eine myofunktioelle Störung im Gesichtsbereich äußert sich durch ein Muskelungleichgewicht der Zungen- und Lippenmuskulatur. Typische Anzeichen hierfür sind Mundoffenheit, eine pathologische Zungenruhelage, ein offener Biss und ein Schluckmuster, das nach vorne gerichtet ist. Hierbei kommt es oft zu Aussprachestörungen und Beeinträchtigungen der Zahnstellung (oft ist eine myofunktionelle Behandlung Voraussetzung für eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung). Wir bieten die myofunktionelle Behandlung sowohl einzeln als auch als Gruppentherapie an.

Hörstörungen


Von Hörstörungen spricht man, wenn eine Beeinträchtigung des Hörvermögens im Hauptsprachbereich (250 bis 4000 Hz) von mehr als 25 DB vorliegt. Hierbei unterscheidet man zwischen Schallempfindungsstörungen und Schallleitungsstörungen unterschiedlichen Schweregrades, zentralen Wahrnehmungsstörungen und zentralen Hörverarbeitungsstörungen. Aufgabe der Logopädie ist, möglichen negativen Folgen auf die Sprachentwicklung und die allgemeine Entwicklung des Kindes vorzubeugen bzw. sie zu lindern.

Ess-/Fütterstörungen


Ess- und Fütterstörungen gehören zum Bereich der frühkindlichen Regulationsstörungen. Schlaf- und Schreiprobleme gehen aus diesem Grund oft mit Ess- und Fütterstörungen Hand in Hand. Diese Anpassungsschwierigkeiten tauchen bei Babys vor allem beim Übergang vom Stillen zur Flaschennahrung oder bei der Einführung von Beikost oder beim selbständigen Essen auf. Wenn aus einer anfangs harmlosen Regulationsstörung eine starke Störung der Nahrungsmittelaufnahme wird, leidet die ganze Familie. Bei Babys und Kleinkindern können die Regulationsstörungen auch die unterschiedlichsten organischen Ursachen haben. Störungen der Mundmotorik und des Schluckens, Fehlbildungen im Gesichtsbereich (z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten), frühe Sondenernährung oder Gedeihstörungen, infantile Cerebralparese oder genetische Erkrankungen seien hier als Beispiel genannt. In der Therapie werden in enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt Wege zur Überwindung dieser Anpassungsschwierigkeiten erarbeitet. Im Vordergrund steht hierbei die Eltern-Kind-Beziehung.